Open-Source-Software auf dem Vormarsch
21 September, 2006
Open-Source-Software (OSS) setzt sich zunehmend durch, wobei Unternehmen aus Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn eine Vorreiterrolle einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht 38/2006. Vorreiter nach Branchen sind der Krankenhaussektor, die Telekommunikationsbranche, die Unterhaltungselektronik und die Hardwareindustrie.
Gro?e Unternehmen und Unternehmen mit einer hohen Marktkonzentration neigen in besonderem Ma?e zum Einsatz von OSS. Entgegen einer landl?ufigen Meinung sind Kosteneinsparungen nicht der ausschlaggebende Faktor f?r den Einsatz von OSS, sondern deren h?here Stabilit?t und Sicherheit. Eine wesentliche Voraussetzung f?r die Nutzung von OSS sind firmeninterne IT-Fachkenntnisse.
Software, deren Lizenz den Benutzern freien Zugang zum Quellcode, freie Weitergabe und beliebige Modifikation erlaubt sowie keinerlei Nutzungseinschr?nkungen auferlegt, wird als OSS bezeichnet. Bekannte OSS-Angebote sind LINUX, Apache, my-SQL und Mozilla. Die wesentlichen St?rken der Software bestehen darin, dass den Benutzern die M?glichkeit einger?umt wird, ?ber das Produkt voll zu verf?gen und es entsprechend der spezifischen Anforderungen anzupassen sowie zu pflegen und Teile des Programmcodes in eigenen Entwicklungen wiederzuverwenden. Durch den bedarfgerechten Zuschnitt dieser Software wird in den Unternehmen Fachwissen von hohem Wert geschaffen. Langfristig erm?glicht dieses Wissen den Unternehmen, den maximalen Nutzen aus ihren OS-Anwendungen zu ziehen. Als wesentliche Nachteile von OSS werden h?ufig die ungewisse Weiterentwicklung, mangelnde Unterst?tzung durch die Entwickler, fehlende Anwendungen und mangelndes Know-how gesehen.
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