Chicago spart und gewinnt Leistung durch Umstieg auf Red Hat Enterprise Linux
26 Oktober, 2006
Besserer Service f?r die Einwohner, Infrastruktur-Kosten um 85 Prozent gesenkt
Die Stadt Chicago hat zahlreiche zentrale Beh?rdenprogramme auf Red Hat Enterprise Linux umgestellt, darunter Systeme f?r KFZ-Zulassungen, Online-Stellenbewerbungen, Restaurantinspektionen sowie Ethikschulungen. Grund f?r die Umstellung auf Red Hat war der Wunsch der Stadt, die Kosten zu senken und Support, Leistungsf?higkeit und Skalierbarkeit zu verbessern. Chicago konnte bisher bereits mehr als 250.000 US-Dollar einsparen und die Serverhardware sowie die Wartungs- und Betriebskosten dank Oracles Zertifizierung und Supportinfrastruktur auf Red Hat erheblich senken.
F?r die Stadt Chicago ist die IT ein integraler Bestandteil der beh?rdlichen Abl?ufe und Dienstleistungen, die sie f?r ihre fast drei Millionen Einwohner erbringt. Vertreter der Stadt unter F?hrung von B?rgermeister Richard M. Daley haben sich der Initiative "Transparente Beh?rde" verschrieben und f?hren eine offene, reaktionsfreudige und steuerverantwortlich handelnde Beh?rde. Konsequenterweise bem?ht sich die IT-Abteilung der Stadt um die Technologie, die zur Erreichung dieser operativen Ziele der Stadt erforderlich ist.
Urspr?nglich bestand die Infrastruktur der Stadt aus einer Umgebung mit unterschiedlichen Betriebssystemen, darunter etwa 100 Solaris-Server, auf denen eine Vielzahl von Oracle-Datenbanken und Anwendungen liefen. Da diese Server sich dem Ende ihrer Lebensdauer n?herten, begann die Stadt Chicago mit der Umstellung auf die preisg?nstigen Red Hat L?sungen.
Als erstes wurde das Online-System zur KFZ-Zulassungserneuerung der Stadt - "City Stickers" - auf Red Hat Enterprise Linux umgestellt. Dieses Programm verwaltet und verfolgt alle Fahrzeugzulassungen und bietet ein Online-Zulassungsportal, in dem die Einwohner Chicagos ihre Sticker ?ber das Internet erwerben und erneuern k?nnen.
"Wir mussten die Funktionalit?t verbessern", erkl?rt Amy Niersbach, Platform Architect der Stadt Chicago. "Der Support war ein wesentlicher Faktor, da unsere Wartung immer teurer wurde. Daher haben wir uns auf das Supportkriterium und die Oracle-Zertifizierung konzentriert. Uns gefiel Red Hats Ansatz beim Support der Stadt Chicago. Oracles Zertifizierung und Supportinfrastruktur auf Red Hat haben dann f?r die Entscheidungstr?ger den Ausschlag gegeben."
Das Kraftfahrzeugamt hat durch Umstellung des City Stickers-Programms sofort eindrucksvolle Ergebnisse erzielt. Sun Solaris kam auf 50.268 Transaktionen pro Minute, w?hrend Red Hat Enterprise Linux auf HP DL580 G2 Hardware auf mehr als 149.500 Transaktionen pro Minute kommt. Beim Durchlauf der langen Batch-Zyklen der Stadt erwies sich Red Hat Enterprise Linux als 50 Prozent schneller. Durch die erheblich bessere Leistung ist auch der Gesamtertrag des Projekts gestiegen. Seit der Implementierung des Systems konnte die Stadt eine beachtliche Zunahme bei den Online-Erneuerungen beobachten, und man erwartet, dass sich die Ertr?ge bei noch besserer Nutzung des Systems insgesamt weiter steigern lassen.
"Die B?rger k?nnen ihre KFZ-Zulassung jetzt online erneuern. Das geht rascher und ist daher effizienter f?r sie, und au?erdem bekommen sie ihre Sticker noch schneller", erkl?rt Niersbach.
Heute besteht die Serverplattform, die das City Stickers-Programm unterst?tzt, aus einem Oracle 9i Real Application Cluster (RAC) und Oracle 10g RAC-Datenbankservern und einem BEA Weblogic Server. Auf der Grundlage der imposanten Steigerung der gesamten Leistung gibt es Pl?ne, zwei weitere Oracle-Datenbankserver von Sun auf HP und Red Hat umzustellen. Neben der Leistungsverbesserung profitiert die Stadt Chicago von den erheblichen Kosteneinsparungen, die mit der Umstellung auf Red Hat verbunden sind. Vertreter der Stadt sch?tzten die Kosten f?r den Austausch ihrer bisherigen Sun Enterprise 6500 Server auf jeweils 300.000. US-Dollar. Stattdessen entschied man sich f?r HP Server mit Red Hat Enterprise Linux zum St?ckpreis von je 50.000 US-Dollar. Auch die Wartungskosten sind gesunken.
"Bei der Planung unserer Umstellung von Solaris auf Linux kam es uns vor allem auf drei Faktoren an: Anwenderunterst?tzung, Kostensenkung und Kompatibilit?t mit unserem aktuellen Anbieter", erl?utert Niersbach weiter. "Die Ergebnisse, die wir bisher mit unserer Umstellung auf Red Hat erzielt haben, haben unsere k?hnsten Erwartungen ?bertroffen und uns dabei geholfen, einen besseren Weg zu finden, die Dienstleistungen f?r unsere B?rger zu erbringen."
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Red Hat ist der weltweit f?hrende Anbieter von Open Source- und Linux-Produkten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Raleigh, North Carolina, und Niederlassungen weltweit. Zum zweiten Mal in Folge hat Red Hat 2006 den ersten Platz in der „CIO Insight“-Studie des Ziff Davis Verlags belegt, in der CIOs und andere IT-Entscheidungstr?ger den von Technologieanbietern gebotenen Mehrwert f?r Anwenderunternehmen beurteilen. Das Unternehmen etabliert Linux und Open Source-L?sungen f?r den Unternehmenseinsatz, indem es hochwertige, kosteng?nstige Technologien zur Verf?gung stellt. Red Hat bietet Betriebssystem-Software – Red Hat Enterprise Linux – Applikationen und Management-L?sungen sowie Middleware an, einschlie?lich der JBoss Enterprise Middleware Suite (JEMS). Das Unternehmen beschleunigt den ?bergang zu Service-orientierten Architekturen (SOA) und erm?glicht den Betrieb der n?chsten Generation Web-basierter Applikationen auf einer kosteng?nstigen, sicheren Open Source-Plattform. Der Open Source-Marktf?hrer offeriert seinen Kunden selbst oder ?ber Partner auch Support, Schulungen und Beratungsdienstleistungen. Red Hats Open Source-Strategie bietet den Kunden einen langfristigen Plan f?r den Aufbau von IT-Infrastrukturen, die auf Open Source-Technologien basieren und besonders sicher und einfach zu verwalten sind.
Die Red Hat-Europazentrale befindet sich in M?nchen. In Deutschland ist Red Hat zudem mit einer Niederlassung in Stuttgart vertreten. Weitere Informationen finden sich unter www.redhat.de.
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